SIENA

Eine der größten toskanischen Städte bezogen auf seinen Reichtum an Kunstschätzen, hat Siena doch sein mittelalterliches Flair behalten. Seine " Piazza del campo ", auf der Welt einzigartig in seiner Muschelform, sein abschüssiges Stadtgebiet, das immer tiefer zum Palazzo Pubblico (Rathaus) zu führen scheint, sowie das gegenüberliegende fächerförmige Gebiet, das von den Palazzi einer reichen mittelalterlichen Stadt umrahmt ist.
Bei einem Spaziergang durch die Strassen der Stadt kommt man an schönen Patrizierhäusern vorbei, pittoresk ist auch der Domplatz, auf dem sich die großartige Kathedrale erhebt. Von großem künstlerischem Interesse ist die „Torre del Mangia“, fertiggestellt 1348, der höchste der Stadttürme.


SEHENSWERT



Die Pinakothek mit seiner umfangreichen Gemäldesammlung aus der sog. Sieneser Schule.
Die Basilika des San Domenico.
Die Kirche des S. Agostino, erbaut um 200 und verändert 700, hier zu sehen ein Kruzifix von Perugino
Die Kirche Santa Maria dei Servi erbaut um das Jahr 200 und vergrößert im 15. Jh.
Der Dom von Sienna ist eines der größten gotischen Bauwerke Italiens, hier findet man auch die Bibliothek Piccolomini und das Kunstmuseum.
Eine Treppe an der Seite des Doms führt zum Baptisterium, das reich mit Fresken geschmückt ist und einen Taufbrunnen gestaltet von Jacopo Della Quercia beherbergt.


DIE UMGEBUNG



CASTIGLIONE D’ORCIA
Im Süden von Sienna gelegen bietet es historische und künstlerische Zeugnisse.

MONTALCINO
Auf dem Hügel zwischen den Tälern von Ombrone und Asso. Die Stadt ist bekannt für eine wertvolle auf Pergament geschriebene Biebel, Terracotten von Luca della Robbia, sowie Gemälde von Batoli, San Freddi Sano di Pietro und Benvenuto di Giovanni, aufbewahrt in der Pinakothek oder im Stadtmuseum.
In der ganzen Welt bekannt außerdem für seinen “Brunello”, jenen berühmten Rotwein, den man in jedem Weinkeller des Landes finden kann. Dieser Wein ist wie eine Zusammenfassung der Eindrücke, die dieser Teil der Toskana dem Betrachter bietet –sanfte mit Wein und Zypressen bedeckte Hügel, offene Landschaften, ein grandioses Fleckchen Erde eben.

Nicht weit von Montalcino befindet sich die ABTEI VON SANT’ANTIMO, eine alte Benediktiner-Abtei, gegründet 813. Gelegen in natürlicher isolierter Lage, gilt sie als eine der schönsten Abteien der Toskana.

ABTEI DI SAN GALGANO
Eines der eindrucksvollsten Beispiele des gotischen Stils der Zisterzienser in Italien, mit Fossanova im Latium. Der Komplex wurde im 12. Jh. erbaut an dem Ort, wo Galgano sich zum Eremitendasein zurückzog, am dem Hügel des Monte Siepi. Auf diesem Hügel wurde die gleichnamige Kapelle errichtet, die Bestandteil der Abtei ist. Über Jahrhunderte spielte die Abtei eine fundamentale Rolle als spirituelles Zentrum für die Pilger und Reisenden auf der sogenannten Strada Maremmana.
Zu besichtigen vor allem zwei beeindruckende Elemente : die Fassade und die Apsis.


ABTEI S.SALVATORE.
Ein Ferienzentrum im Sommer wie im Winter. Am Rande des Wintersportgebietes des Monte Amiata gelegen, bietet es dem interessierten Besucher sozusagen als Gegenstück eine historische Dokumentation durch die Reste der Abtei aus dem 11. –12. Jh.

RADICOFANI
Das kleine mittelalterliche Städtchen ist berühmt für Ghino di Tacco. Der Besucher wird überrascht sein über die Ausblick, der Blick schweift vom Monte Amiata zu den Umbrischen Bergen, vom Tirreno zum Bolzena-See.

CONTIGNANO
Ortsteil von Radicofani von historischem und touristischem Interesse, gelegen im Parc Artistic Naturel des Orcia-Tals. Alter mittelalterlicher Ort, noch immer bestens erhalten die Stadtmauer, Tore, Festungsanlage und Turm. Bekannt nicht nur für die historischen Anlage, sondern auch für seine Gastronomie, begannt das Fest « Sagra del Raviolo di Contignano ».

CHIUSI CHIANCIANO TERME
bekannt für sein Thermalwasser und seine Parks, aber auch für seine künstlerischen Schönheiten (aufbewahrt in Museen und den Kirchen der Collegiata und der Madonna della Rosa. In Chiusi gibt es weiterhin ein Etruskermuseum von internationaler Bedeutung. Bei entsprechender Vororganisation lohnt sich eine geführte Besichtigung der nahe gelegenen Nekropolen. Für die Toskana ungewöhnlich, sind sie reich mit Fresken ausgeschmückt (Tomba delle Colle, Tomba della Scimmia). Ein gutes Beispiel für das ursprüngliche Aussehen der Gräber bietet die Tomba della Pellegrina, wo Sarkophage, Ascheurnen etc. erhalten sind.

MONTEPULCIANO
Eigentlich etruskischen Ursprungs wird sie auch « Perle des 16. Jh. Genannt, wegen der zahlreichen Kunstwerke der Renaissance. Sein Museum enthält eine Sammlung Sieneser Maler. Die alte Stadt ist auf einer Crete errichtet und berühmt für ihre Piazza Grande , die ein harmonisches architektonisches Ensemble bildet, mit zahlreichen Palazzi verschiedener Stilrichtungen.
Beim Verlassen der Stadt sollte man die großartige Kirche der Madonna di San Biagio nicht verpassen, einsam in der Landschaft gelegen, ist sie ein Hauptwerk des Architekten Antonio de Sangallo. Weiterhin ist es ein renommiertes landwirtschaftliches Zentrum, berühmt vor allem für seinen Wein aus Montelpulciano.


PIENZA
verdankt seinen Namen Papst Pius II. Gebildet und Kunstliebhaber, wandelte er sein Geburtsdorf in eine charmante Kleinstadt um, die schöne Renaissance-Bauwerke besitzt. Zu finden z.B. Kunst aus der Provinz Sienna, Kunstwerke von Rossellino: die Kathedrale aus dem 14. Jh.
und der Palazzo Piccolomini.


AREZZO


Das alte Arezzo , gelegen auf 300m Höhe auf dem Hügel, im nord-östlichen Teil von Etrurien, war das Zentrum der ländlichen Population des Val di Chiana , im Zentrum der wichtigen Reisewege nach Norden und Osten (Emilia Romagna) und nach Süden (Latium und Umbrien). Sie gilt als « die » Etruskerstadt und hat ihr hübsches mittelalterliches Gepräge quasi intakt erhalten.

SEHENSWERT



Piazza Grande, auch Piazza Vasari genannt: Von seiner ungewöhnlichen Grundfläche erheben sich Gebäude unterschiedlichster Stilrichtungen : Der Palazzo del Tribunale, der Palazzo della Fraternità dei Laici und der majestätische Palazzo delle Logge.
Der Palazzo dei Priori, dekoriert mit Zinnen aus dem 13. Jh., das Haus des Architekten Giorgio Vasari von 1540,
Der imposante gotische Dom, die Kirche des San Francesco, das archäologische Museum "Gaio Cilnio Mecenate" benannt nach einem der großen Söhne der Stadt (Förderer z.B. von Vergil und Horaz, noch heute nennt man vor allem Kunst-Förderer Mäzene) und im Innern des alten Klosters
S. Bernardo gelegen, konstruiert auf den Resten des römischen Amphiteaters (aus dem 2. Jh. AD).

DIE UMGEBUNG



Die Provinz Arezzo überrascht immer wieder mit ihrer Schönheit und der Reichhaltigkeit an historischen, kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Zahlreich sind die Natur-Parks, hier zu nennen vor allem der Park der Wälder des « CASENTINO », ein ausgedehntes bergiges Gebiet, wo die Ursprünglichkeit der Natur einem zu ungewöhnlichen naturalistischen wie geistigen Eindrücken verhilft. Hier hielt sich auch Franziskus von Assisi auf, im FRANZISKANER-KLOSTER VON LA VERNA . Sehenswert außerdem die Einsiedelei EREMO DI CAMALDOLI UND die Quelle des Arno, des bedeutendsten Flusses der Toskana.
CORTONA, terrassenförmig über dem Val di Chiana und dem Trasimeno-See gelegen, wichtige etruskische Siedlung, die ihre Blütezeit im Mittelalter hatte. Die Stadtbesichtigung beginnt mit den Überbleibseln der Stadtmauern aus der Etruskerzeit und den Resten von Grabanlagen und anderen archäologischen Fundstücken des Akademie-Museums des Palazzo Casali. Einen Besuch lohnt außerdem die Kirche der Madonna del Calcinaio, der Dom aus dem 15. Jh. und die Kirche Santa Maria Nuova mit ihrer fantastischen Kuppel aus dem 16. Jh. Auf dem Gipfel des Hügels von Cortona liegt die ehemalige Medici-Festung, von der man einen großartigen Ausblick hat – vom Monte Amiata bis zum Lago Trasimeno.


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